Wenn gehobelt wird, fallen Späne – und in „Wo hövelt warrt, dor fallt Spöön“ fallen sie ganz besonders reichlich!
Die turbulente Komödie von Toni Lauerer (niederdeutsch von Elfriede Wipplinger und Heino Buerhoop) nimmt das Publikum mit in eine Welt, in der Schwiegersöhne geprüft werden wie Holzlatten – und mindestens genauso krachen.
Tischlermeister Ludwig Timmermann weiß ganz genau, was er will: Für Tochter Eva kommt nur das Beste vom Besten infrage – am liebsten mit Doktortitel oder prall gefülltem Bankkonto.
Dumm nur, dass Eva längst ihr Herz an Hansi verloren hat. Und der ist zwar Tischler, aber eben kein Akademiker.
Um ihrem Vater seine hochtrabenden Schwiegersohn-Träume gründlich auszutreiben, fährt Eva schwere Geschütze auf: Ein angeblicher Arzt, der lieber zum Glas als zum Skalpell greift, ein überkorrekter Jurist mit Hang zur Paragraphenreiterei und ein charmant auftretender italienischer Unternehmer, der sich überraschend als Mafiosi entpuppt.
In all diese Rollen schlüpft mit großer Spielfreude Evas guter Freund und Laienschauspieler: Franz.
Abgerundet wird das Ganze durch herrlich schräge Figuren wie Tante Erna, die mit ihren Heimatromanen, großen Gefühlen und noch größeren Träumereien für zusätzliche Lacher sorgt.
Wortwitz, Verwechslungen und Situationskomik geben sich die Klinke in die Hand – und sorgen für einen Theaterabend, bei dem die Späne nur so fliegen.
Freuen Sie sich auf eine warmherzige, urkomische Geschichte über Familie, Liebe und die Erkenntnis, dass wahres Glück nicht im Titel steckt, sondern im Herzen.
Beste Unterhaltung garantiert – Lachen ausdrücklich erwünscht!